„Nach der Operation wusste ich, es geht bergauf. Das RehaZentrum Bremen hat mir neue Türen geöffnet“

Es fing ganz harmlos an. Vor einem Jahr hatte Erika Ziesemer erstmals ein seltsames Taubheitsgefühl in der rechten Hand. Die lange Suche nach der Ursache begann. Als dann noch irritierende Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme beim Laufen hinzukamen war eine Untersuchung mit dem Computertomograph unausweichlich. Das dramatische Ergebnis: Zweifacher Bandscheibenvorfall und ein stark verengter Spinalkanal, der nach und nach die Nervenbahnen lahm legte. „Ein Arzt sagte zu mir, dass ich eigentlich schon gestern hätte operiert werden müssen“, erinnert sich die geschockte Rentnerin. „Alles lief langsam aber sicher auf eine Querschnittslähmung hinaus.“

Dann ging alles ganz schnell. Erika Ziesemer musste sofort vorbeugend mit dem lieb gewonnenen Fitnesstraining aufhören und schon wenige Wochen später sind die Bandscheibenvorfälle operiert worden. „Direkt als ich aus der Narkose aufgewacht bin, habe ich gewusst, dass jetzt alles gut wird“, erzählt Rentnerin. Erstmals seit Jahren hatte sie regelrecht „heiße Füße“. Und schon fünf Tage nach der Operation konnte sie annähernd schmerzfrei nach Hause. Doch körperliche Einschränkungen blieben – Gezielt suchte sich das RehaZentrum Bremen aus. „Ich hatte schon viel davon gehört.“

Erika Ziesemer ist eine sehr familiär eingebundene Person. „Ich bin nicht mehr die Jüngste und möchte so viel Zeit wie möglich mit den Menschen verbringen, die ich liebe – und natürlich mit meinem Hund“, sagt die sehr agile und lebensfrohe Frau. Aus eigener, schmerzlicher Erfahrung weiß sie, dass eine stationäre Reha fern der Familie überhaupt nicht für sie in Frage gekommen wäre. „Das Angebot des RehaZentrum Bremen passte perfekt“, sagt sie. „Intensive, zielgerichtete Anwendungen und auf mein Problem zugeschnittene Angebote haben mir einiges gebracht. Ich habe viel Nützliches für mein Leben gelernt und auch in manch einer alltäglichen Situation umgedacht. Und das höchste Gut war, dass ich abends in vertrauter Umgebung entspannen konnte“, fasst Erika Ziesemer ihre Reha-Erfahrungen im RehaZentrum Bremen zusammen. Vor allem die Rückenschule, Entspannungstechniken und manch eine Anwendung aus der Ergotherapie werden ab sofort das Leben der Rentnerin prägen.

„Ich habe noch immer leichte Schwierigkeiten mit der rechten Hand und vor allem eine Anwendung mit warmen Kieselsteinen, mit denen ich Greifübungen machen kann, habe ich schätzen gelernt und werde ich mir zu Hause auch einrichten“, sagt sie. „Die Mitarbeiter im RehaZentrum sind einfach Klasse: Sie geben einem so viele nützliche Hilfen an die Hand, dass man mit ganz viel Mut und positiven Eindrücken die Reha verlässt.“ Auch das Fitnessstudio ist nun nicht mehr verboten. „Ich habe hier im RehaZentrum Bremen gelernt, worauf ich beim Training an Geräten achten muss, um meine Wirbelsäule zu entlasten. Nun ist mein Fitnesstraining nicht mehr gefährlich für mich. Und ich muss nicht auf Sport verzichten.“ Zudem weiß die ehemalige Krankenschwester, worauf sie zukünftig achten muss. „Ich habe mein Leben lang immer viel gearbeitet, Entspannungsphasen gab es selten – da habe ich großen Nachholbedarf.“ Sie lacht.

Erika Ziesemer würde immer wieder die ambulante Reha im RehaZentrum Bremen einer stationären Reha-Maßnahme vorziehen. „Ich habe mich hier einfach rundum gut aufgehoben gefühlt“, sagt die Delmenhorsterin. „Vor allem die Mitarbeiter – egal ob Arzt oder Therapeut – haben mir immer das Gefühl gegeben, dass sie Zeit für mich haben. Das ist nicht selbstverständlich.“

Erika Ziesemer ist gelernte Krankenschwester, hat zwei Kinder, drei Enkelkinder und lebt mit Mann und Hund in Delmenhorst. Nach einem zweifachen Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich und anschließender Operation hat sie nach dreiwöchiger Reha-Maßnahme wieder neue Lebensfreude gewonnen.

Chefarzt Orthopädie
dr. med. (MU Budapest) Tobias Steinmann
FA für Orthopädie und Unfallchirugie
Spezielle Unfallchirugie
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